Jugendsozialarbeit ist ein Teil der Kinder- und Jugendhilfe. Sie hat zum Ziel, junge Menschen, die in prekären Lebenslagen aufwachsen oder individuell beeinträchtigt sind sozialpädagogisch zu fördern und zu unterstützen.
Schulverweigerung und GewaltpräventionSchulverweigerung und Gewaltprävention

Schulverweigerung und Gewaltprävention

Herr
Andrej Rudt

Tel.: 0174 9507931

Arbeit mit Jungen und Mädchen, die den Schulbesuch verweigern

Das Deutsche Rote Kreuz kümmert sich - zusammen mit anderen Einrichtungen - in einzelnen Projekten auch um Jugendliche, die seit längerem den Schulbesuch verweigern.
Die Gründe für Schulverweigerung können vielfältig sein:

  • Ausgrenzung aus der Klassengemeinschaft
  • Erfahrung psychischer und physischer Gewalt
  • Zukunftsängste und Perspektivlosigkeit
  • familiäre Gründe


Ziel der DRK-Angebote ist es, diese Jugendlichen zu einer neuen Lebensplanung zu motivieren, ihnen die Lust am Lernen, die Freude an Neuem  wiederzugeben und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. In den Projekten werden die Jugendlichen sozialpädagogisch begleitet. Die in die Arbeit einbezogene Schule bietet die Möglichkeit, den Schulabschluss nachzuholen.

Kontakt

DRK-Kreisverband Lausitz e.V.
Puschkinstraße 2
01968 Senftenberg

Telefon 03573 80941 0
Fax 03573 80941 00

info(at)drk-lausitz.de

www.drk-lausitz.de

"KidZ"

Gemeinsam mit dem "Zentrum für Schule und Beruf" des Landes Bremen bietet der DRK-Kreisverband Bremen jungen Schulverweigerinnen die Möglichkeit, den einfachen Hauptschulabschluss zu erwerben. Hinzu kommen gemeinsame Freizeitaktivitäten, die erlebnispädagogisch geprägt sind. Darüber hinaus werden umfangreiche sozialpädagogische Hilfen angeboten: Beratung und Unterstützung bei persönlichen und familiären Problemen, Schwangerschaftsberatung, Unterstützung bei der Aufarbeitung von Gewalterfahrungen, Drogenberatung, Begleitung zu Ämtern, Beratungsstellen und Gerichten, Berufsberatung.

Aufgenommen werden hier Mädchen, die mindestens im 10. Schulbesuchsjahr sind und seit längerem keine Schule mehr besuchen, die bereit sind, sich auf dieses Projekt einzulassen und die im Sinne einer Ausbildungs- oder Arbeitsvorbereitung gefördert werden können.

Gewaltprävention und soziale Trainingskurse

S. Rosenberg / DRK

Kriminalität und Gewalt dürfen nicht zum Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen werden. Mit einer Reihe von Programmen beteiligt sich das  Deutsche Rote Kreuz an den Bemühungen, Entstehung und Ausbreitung von Gewalt zu  verhindern.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht häufig der Jugendliche, der mit dem Gesetz bereits in Konflikt geraten ist. Jugendgerichte haben die Möglichkeit, Straftäter zur Teilnahme an "sozialen Trainingskursen"  zu verpflichten (statt Haftstrafen zu verhängen). In anderen Projekten wird nicht nur mit den Tätern, sondern auch mit Opfern, potentiellen Opfern und dem gesamten sozialen Umfeld gearbeitet.

Sozialer Trainingskurs

Der DRK-Kreisverband Reichenbach (Sachsen) bietet straffälligen jungen Menschen zwischen 14 und 21 Jahren die Chance, in sozialen Trainingskursen ihr Leben neu zu ordnen.

Die Projektmitarbeiter gehen mit Trainingskursen, mit Einzelbetreuung oder auch mit Verkehrserziehung auf die Jugendlichen zu. Sie stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Wohnungs- oder Arbeitsplatzsuche zur Seite, kümmern sich um Gerichtskontakte und Gerichtshilfe, Täter-Opfer-Ausgleich und die Familienhilfe.

Projekt "Abzieher" der "Bremer Boje"

Die "Bremer Boje" ist eine Anlaufstelle für alle, die als Täter, Opfer oder als Pädagoge vom "Abziehen" betroffen sind. "Abzieher" nennt man jene vorwiegend jungen Menschen, die unter Gewaltandrohung bevorzugt andere Jugendliche zur Herausgabe von Geld oder Gegenständen zwingen.

Die "Bremer Boje":

  • leistet präventive Arbeit mit Tätern, Opfern, Eltern, Lehrern
  • hilft den Opfern und den Tätern, durch soziale Gruppenarbeit, Einzelfallbetreuung und Konfliktschlichtung
  • betreut die jugendlichen Straftäter im Rahmen eines Strafverfahrens
  • bringt die mit diesem Problem befassten Einrichtungen und Initiativen an einen Tisch
  • wertet die bisher zu diesem Thema geleistete Arbeit aus. 

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort, siehe oben rechts, Kontakt auf.