· Pressemitteilung

Ein "Glücksgriff" für den DRK-Fahrdienst

FSJler Mo unterstützt den DRK-Fahrdienst unter anderem beim Krankentransport.
Fahrdienstleiter Tobias Riese (r.) schätzt die Zuverlässigkeit von seinem FSJler Mo (l.).

Mohamed Zuheir Alkourani, den alle einfach nur kurz Mo nennen, absolviert gerade sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Fahrdienst beim DRK-Kreisverband Lausitz. Im Interview erzählt der 19-jährige engagierte, junge Mann wie er zum Aufgabenfeld der Personenbeförderung kam und welche Aufgaben er hat.

Mo, seit wann und wo bist du im FSJ und was machst du da genau?
Mo: Ich bin seit September 2025 beim DRK-Fahrdienst in Senftenberg. Hier bin ich zum Beispiel als Begleitperson im Schülerverkehr eingesetzt oder ich unterstütze beim Krankentransport, wenn es Liegendfahrten sind. Allein darf ich keine Personen befördern, da man dafür einen Personenbeförderungsschein braucht. Den darf man aber erst ab 21 Jahren machen. Wenn ich nicht im Auto oder Bus mitfahre, kümmere ich mich auch gern um das Grundstück beim Fahrdienst, halte es sauber oder schaue, was so zu machen ist.

Wie bist du zum DRK gekommen?
Mo: Ich war generell auf der Suche nach einer FSJ-Stelle. Ich liebe Autofahren und helfe gerne anderen Menschen. Also habe ich recherchiert, welche Bereiche da infrage kommen. Dabei bin ich auf das DRK gestoßen, das mir sofort gut gefallen hat. Dann habe ich weitergeschaut und den Fahrdienst entdeckt. Das passte perfekt zu mir.

Was gefällt dir an deiner Arbeit besonders?
Mo: Dass es eine abwechslungsreiche Tätigkeit ist. Jeder Tag ist anders, man trifft viele verschiedene Menschen und hat immer neue Situationen.

Warum wolltest du unbedingt ein FSJ machen?

Mo: Nach meinem Fachabitur am OSZ Schwarzheide war für mich klar, dass ich gern an der BTU Cottbus-Senftenberg Betriebswirtschaftslehre studieren möchte. Dafür benötige ich ein FSJ. Also habe ich nach einer Tätigkeit gesucht, die mich interessiert und mir Spaß macht. 

Und weißt du auch schon, was du nach dem Studium machen möchtest?

Mo: Ja, so grob schon. Ich möchte gern im Finanzbereich arbeiten.

Du bist auch sehr gut zu verstehen. Konntest du schon Deutsch, als du nach Senftenberg gekommen bist?
Mo: Nein, als ich vor sechs Jahren aus Syrien nach Deutschland gekommen bin, konnte ich kein Deutsch. Ich habe es hier gelernt und mittlerweile ist es ziemlich gut. 

Wie gefällt dir Senftenberg als Ort zum Leben und Arbeiten?
Mo: Sehr gut. Gemeinsam mit meinen Eltern und meinen beiden Geschwistern leben wir hier. Ich würde auch gern nach dem Studium in Senftenberg bleiben wollen. 

Und was sagt dein Chef, Fahrdienstleiter Tobias Riese über dich?
Tobias Riese: Mo ist ein Glücksfall für uns. Er ist sehr freundlich zu unseren Patienten und Schülern, aber auch zu allen Kollegen und Vorgesetzten. Alle mögen ihn. Man kann sich hundertprozentig auf ihn verlassen. Das ist in unserem Bereich sehr wichtig.

Mo: Das freut mich natürlich sehr. Es motiviert mich, weiter mein Bestes zu geben.